Im Haushalt Strom sparen

Mit wenigen Handgriffen können Sie den jährlich steigenden Stromkosten den Kampf ansagen. Den Preis pro Kilowattstunde können Sie eventuell nur durch einen Anbieterwechsel änderen, doch der Verbrauch Ihres Haushalts liegt in Ihren Händen.

Manche Geräte verbrauchen Unmengen an Strom. Wer solche Geräte in seinem Haushalt vermeiden möchte, sollte bei der Anschaffung von Waschmaschine & Co. unbedingt auf die Herstellerangaben in Bezug auf den Energieverbrauch achten. Dieser ist durch die Buchstaben A bis G gekennzeichnet. Wobei Geräte der Klasse A am wenigsten Strom ziehen. Auf die Jahre gerechnet ist ein Neukaufoftmals kostengünstiger als ein altes Gerät. Wer sich bei seinem Stromanbieter ein Prüfgerät zum Ausmachen potenzieller Stromfresser ausleiht, kann es sichschnell ausrechnen.

Viele Geräte verfügen über einen Stand-by-Modus. Dieser ist an einer kleinen roten Leuchte, beispielsweise an einem Fernseher oder DVD-Player zu erkennen. Sie sind zwar ausgeschaltet, ziehen aber dennoch Strom und verbrauchen so schätzungsweise 20 Milliarden Kilowattstunden in Deutschland – jedes Jahr. Schließen Sie diese Geräte an eine Steckerleiste mit Ausschaltfunktion an, so fließt kein Strom mehr.

Der Energieverbrauch von Leuchtmitteln lässt sich einfach, aber effizient regulieren. Wer darauf verzichten kann, seine Wohnung taghell zu beleuchten, sollte auf 60 Watt Glühbirnen verzichten und lieber auf die etwas kleineren 40 Watt Birnen oder gar Energiesparlampen umsteigen. So lassen sich viele Kilowattstunden im Jahr sparen.

Der Kühlschrank läuft ständig und je geringer die Umgebungstemperatur, umso geringer auch der Stromverbrauch. Beispielsweise sinkt dieser bei einer Küchentemperatur von 16 statt 20 Grad Celsius um 50 Prozent. Meist genügt es ihn auf Stufe eins laufen zu lassen.

Auf dem Strommarkt hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Wer seinen Strom seit Jahren beim gleichen Anbieter bezieht, sollte sich Gedanken zu einem Anbieterwechsel machen. Preisvergleichshilfen, wie beispielsweise strompreise.de sind dabei eine große Hilfe. Außerdem ist der Wechsel des Stromanbieters mit keinerlei Risiken verbunden. Auf diese Weise lassen sich oftmals Kosten von über 100 Euro einsparen.