Nord-Norwegen, Schneemobil fahren, Schlittenhundfahrten und Renntierreiten

Nord-Nordwegen, in der Landessprache auch Nord-Norge genannt, bildet mit der Halbinsel Nordkinn das nördlichste Ende des europäischen Kontinents. So dicht vor dem Polarpunkt ist es ein besonderes Erlebnis, eine Polarlicht-Safari auf Schneemobilen zu unternehmen. Warm eingehüllt, geführt von ortskundigen einheimischen Guides, fegt man durch die weiße Schneewüste und lässt sich vom Fahrtwind und dem Zauber des arktischen Lichts gefangen nehmen.

Auch eine Schlittenhundfahrt darf bei diesem Reiseabenteuer in Nord-Norge nicht fehlen. Diese reizenden, gutmütigen und freundlichen Tiere faszinieren mit ihren stahlblauen Augen einen jeden Besucher. Aber was so spielend leicht aussieht, wenn die Hundeschlittenführer die Hunde einspannen, ist in Wirklichkeit harte und lange Arbeit, denn diese Hunde gelten als sehr eigenwillig und schwer erziehbar. Den Anweisungen ihres Führers folgen sie aber prompt und so kann man, ausgerüstet mit warmer Kleidung, Handschuhen, Mütze und besonders warmen Schuhen, sich von den Tieren in rasanter Fahrt durch die einmalige, weiße Natur kutschieren lassen. Wer über besonders viel Mut verfügt, bekommt auch die Gelegenheit, einmal selbst einen Hundeschlitten zu lenken.

Neben den Tsaaten in Asien, sind die Samen in Nord-Norwegen noch ein Volksstamm, der sich auf die Rentierzucht versteht. Bei einem Ausflug in die Heimat der Samen bekommt man die Möglichkeit, erste Kenntnisse im Umgang mit diesen wunderschönen Geschöpfen sowie erste Reiterfahrungen auf diesen Tieren zu bekommen, vorausgesetzt, man verfügt über eine gute körperliche Kondition. Ein bleibendes Erlebnis, auf einem Rentier zu sitzen.